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Goldener Becher

Goldener Becher

1840 hat Bauer Pamann am Fuße des Spöllbergs den goldenen Becher beim Bau eines Schafstalles gefunden. Er verkaufte ihn an einen Händler, dann erwarb ihn der Fürst von Bentheim für seine Schatzkammer in Burgsteinfurt.
Er ist 11,5 cm hoch und gehört in die Epoche der Bronzezeit (etwa die Zeit um 1500 v.Chr.). Der „Goldene Becher von Gölenkamp gilt als das älteste Goldgefäß Mitteleuropas.
Eine Nachbildung des Goldenen Bechers kann im Alten Rathaus in Uelsen bewundert werden.
Die ältesten Siedlungsspuren auf dem Spöllberg, die sich auf dem hufeisenförmigen Moränenhügel finden, stammen aus der jüngeren Steinzeit (3.500 – 1.800 v.Chr.).
Die 8 Grabhügel jedoch gehören mit größter Wahrscheinlichkeit erst der Bronzezeit (1.800 – 800 v.Chr.) an. Es ist für die bronzezeitlichen Grabhügel typisch, dass sie sich um einen älteren oder besonders großen Grabhügel („Fürstengrab“) gruppieren.